Salbei

Salbei Salvia officinalis L.


Allgemeines: Salbei kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Bei den Druiden galt Salbei als ein ganz besonderes „Zaubermittel“. In ihrem Glauben konnte dieses Kraut sogar Tote wieder zum Leben erwecken.


Schon um 1670 beschrieb eine Londoner Hebamme Salbei als ein Stärkungsmittel für Schwangere. Auch Hippokrates entdeckte den Salbei als ein bewährtes Uterusheilmittel. Hildegard von Bingen und auch Paracelsus erkannten die heilende Wirkung des Krautes bei akutem Fieber, Erkältungen, Koliken, Harnwegsleiden und auch bei Zahnschmerzen.


Botanik: Der kleine Halbstrauch gehört zur Familie der Lippenblütengewächse. Der immergrüne Strauch mit den kleinen violetten Blüten liebt einen trockenen, kalkhaltigen Boden. Der Salbei ist in Südeuropa, Kleinasien und Nordsyrien beheimatet. Lediglich werden für Heilzwecke die Blätter von Kulturpflanzen genutzt.


Inhaltsstoffe: Im Salbei sind ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Diterpene, Flavonoide, Triterpene und die Spurenelemente Eisen, Zink und Magnesium enthalten.


Heilwirkung: Dem Salbei werden eine entzündungshemmende, zusammenziehende, schweißtreibende, krampflösende und sekretionsfördernde Wirkung nach gesagt.


Anwendung: Ein altbewährtes Hausmittel ist der Salbeitee. Er hat eine beruhigende Wirkung und beeinflusst ebenfalls die Magen- und Darmfunktion günstig. Er wirkt lindernd bei Blähungen, Durchfall, Magengeschwüren und auch Gallenbeschwerden. Bewährt hat sich der Salbeitee auch für Mund- und Rachenspülungen bei Entzündungen. Eine krampflösende und desinfizierende Wirkung wird dem Salbeiöl zugesprochen. Als ein bewährtes Magenmittel findet eine Salbeitinktur Verwendung.


Verträglichkeit: In der Regel ist Salbei recht gut verträglich. Allerdings sollte er nicht länger als vier Wochen in einer hohen Dosis eingenommen werden. Ebenfalls darf Salbei nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit innerlich verabreicht werden.


 



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18-04-2012

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