Brennessel

Brennnessel Urtica dioica L.


Allgemeines: Die Brennnessel wird zu Unrecht als Unkraut bezeichnet. Sie zählt zu den ältesten und bekanntesten Heilpflanzen. Die schon im Altertum beschriebenen Heilwirkungen der Brennnessel, wie blutreinigend, entgiftend, entzündungs- und schmerzlindernd, sowie harntreibend können heute wissenschaftlich belegt werden. In der Volksheilkunde wurde die Brennnessel auch gegen Haarausfall, zur Förderung der Fruchtbarkeit und ebenfalls als Aphrodisiakum eingesetzt.


Botanik: Die Brennnessel gehört zu den Nesselgewächsen. Sie ist eine Auen- und Uferpflanze. Die Blätter sind mit Brennhaaren besetzt und die kleinen grünen Blüten erscheinen in den Monaten Mai bis Juli. Die Brennnessel ist weltweit vertreten, außer im tropischen und südlichen Afrika, sowie in den Polarregionen. Sie wächst auf fast allen Böden.


Inhaltsstoffe: Die Brennnessel enthält Mineralstoffe, Spurenelemente, Flavonoide, Scopoletin, Acetylcholin, organische Säuren, Histamin, Serotonin, Vitamine, ätherische Öle, Carotinoide, Steroide, Proteine, Triterpene, beta- Sitosterol, Glykoside, Oleanolsäure, Homovanillyalkohol, Lignine, Polysaccharide und Lecitine.


Heilwirkung: Die Brennnessel wirkt harntreibend, schmerzstillend und entzündungshemmend.


Anwendung: Zur Anwendung kommt dabei Brennnesseltee. Er wird kurmäßig zur Stoffwechselaktivierung, zur Förderung der Harnausscheidung, bei Blasenschwäche, bei Prostatabeschwerden verwendet. Ebenfalls gibt es Fertigarzneimittel. Der Brennnesselsaft wirkt auf Magen, Darm, Galle und Bauchspeicheldrüse stoffwechselregulierend.


Kurz blanchierte Brennnesselblätter ergeben auch einen sehr schmackhaften Salat.


Verträglichkeit: Es sind bei der Anwendung keine Gegenanzeigen bekannt. Allerdings kann es mitunter zu Magenreizungen kommen.


 



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